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Herbstferien 08.10.2010 10:10 32 Days

Lehrer

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Die Verbesserung des Schulklimas steht im Vordergrund des Patenprojektes, bei dem Schülerinnen und Schüler lernen Verantwortung zu übernehmen. Zu diesem Zweck werden Schüler aus allen 7. Klassen zu „Paten“ angeleitet.
Die Patenausbildung findet einmal im Monat statt und wird durch zwei mehrtägige Seminarveranstaltungen abgerundet.
Die positiven Erfahrungen des Seminars sollen Kinder „stark machen“ und ihnen zeigen, was man aktiv tun kann, um das eigene und das Wohlbefinden anderer zu fördern. Sie erleben selbst, wie man Streit sinnvoll schlichten und Hilfe bei Problemen geben kann.
Nach dieser Ausbildung sind die Paten bereit und können die Patenschaft für die „neuen“ 5. Klassen übernehmen. Sie helfen bei Fragen, Streit und Problemen oder unterstützen die Lehrer bei Ausrichtung von Klassenaktivitäten.

 

Ausgebildete Paten für das Schuljahr 2008/2009 sind:

Patengruppe08

Annett Städler, Laura Zingel, Laura Bodenbach, Jessica Stamm, Jan Kronmüller, Alexander Kilian (Klasse 8Rc)

Manuel Gebauer, Jonas Kandels, Lucas Biedermann-Flickschuh, Daniel Hassler (Klasse 8Ra)

Felix Röder, Nicole Schermuly, Sarah Bützler (Klasse 8Rb)

Jaqueline Reusch, Jessica Morawitz, Stefanie Först (Klasse 8Rd)

Die Schüler, die an der Patenausbildung für das Schuljahr 2009/2010 teilnehmen, werden in Kürze bekannt gegeben.

 

Genaue Beschreibung des Patenprojekts der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule Limburg

Ein wichtiges Projekt, das an der Goetheschule seit 2003 erfolgreich praktiziert wird, ist das sogenannte Patenprojekt. Langfristiges Ziel ist, mit diesem Projekt das Schulklima zu verbessern. Hierzu werden Paten ausgebildet, die an der Schule Verantwortung übernehmen wollen. Angesprochen sind insbesondere die Schüler der 7. Jahrgangsstufe, die zunächst eine spezielle Ausbildung durchlaufen, um dann im darauf folgenden Schuljahr die Patenarbeit aufnehmen zu können.

Gesucht werden vor allem Schüler, die sich sozial engagieren möchten.

In Seminaren, die monatlich stattfinden, durchlaufen die angehenden Paten eine Ausbildung mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Besondere Bedeutung kommt den Kennenlernspielen zu, die die Schüler befähigen sollen, schneller mit den „neuen“ Schülern ins Gespräch zu kommen. Des Weiteren erlernen die Schüler Grundlagen der Kommunikation, um in Streitgesprächen partizipieren und vermitteln zu können. Durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Gewalt“ (körperliche und verbale Gewalt) sollen die Schüler für Konfliktsituationen sensibilisiert werden und lernen möglichst eigenständig zu helfen, ansonsten Hilfe bei Aufsicht führenden Personen holen. Dabei müssen die Paten allerdings auch in der Lage sein, die Grenzen ihrer Patenarbeit zu erkennen.

Abgerundet wird die Ausbildung von zwei mehrtägigen Seminaren, an denen hauptsächlich praktische Arbeiten im Vordergrund stehen, bei denen erlerntes Wissen in die Tat umgesetzt werden soll.

Wesentliches Ziel ist hierbei, dass die Schüler gestärkt aus diesen Veranstaltungen hervorgehen, so dass sie bewusst und positiv auf Mitschüler einwirken können.

Somit werden Schüler älterer Jahrgangsstufen aktiv in den Schulalltag eingebunden und sorgen für ein besseres Schulklima.

Das Patenprojekt ist die Vorstufe der Streitschlichter. Weitere Informationen zu den Streitschlichtern finden Sie auf unserer Homepage.

Nach erfolgreicher Ausbildung übernehmen die Paten ihre Arbeit in den neuen 5. Klassen. Sie zeigen den Schülern das Schulgelände und bieten ihre Hilfe bei Problemen an.

Es werden Termine und Treffpunkte mit den „neuen“ Schülern vereinbart, sodass die Paten jederzeit für sie erreichbar sind.

Auch die Klassenlehrer können sie bei Klassenausflügen als weitere Unterstützung mitnehmen. Die Resonanz der Patenarbeit ist sehr gut, was sich daran erkennen lässt, dass die Schüler eine sehr enge Bindung zu den Paten aufbauen.